Alle Personen, die Opfer oder Zeugen einer unerwünschten Wirkung sind, werden gebeten, diese dem FÖD Volksgesundheit zu melden. Wir bitten Sie, Ihre Meldung mit möglichst vielen Informationen zu ergänzen und alle Dokumente beizufügen, die für die Bearbeitung Ihrer Meldung relevant sind (Foto(s) der unerwünschten Wirkung, Blutanalyse(n), medizinische Diagnose …).
Alle unerwünschten Wirkungen können gemeldet werden, unabhängig von ihrer Art und ihrem Schweregrad. Zum Beispiel: Rötung, Darmkrämpfe, Gewichtsverlust, Bluthochdruck, Hepatitis, Fieber, Kopfschmerzen, veränderte Blutmarker, Nierenversagen, gastroösophagealer Reflux, Verstopfung … Auch Missbrauchsfälle, also Fälle bei denen eine falsche Anwendung vorlag, können uns gemeldet werden.
Wenn Sie es wünschen, können Sie Ihren Arzt oder eine andere medizinische Fachkraft (Ernährungsberater, Physiotherapeut, Krankenpfleger …) bitten, unerwünschte Wirkungen, die Sie erlitten haben, bei uns zu melden.
Wenn die Symptome stark oder lebensbedrohlich sind oder sich verschlimmern, wenden Sie sich sofort an einen Arzt.
Sie haben die Möglichkeit, unerwünschte Wirkungen online oder im herunterladbaren PDF-Format zu melden.
Was passiert nach der Eingabe der Meldung?
Die Meldungen werden vom FÖD Volksgesundheit entgegengenommen, der eine vorläufige Prüfung der Fälle vornehmen wird. Wenn wichtige Informationen für die Bearbeitung des Falls fehlen, wird der FÖD wahrscheinlich mit der meldenden Person Kontakt aufnehmen. Ausreichend dokumentierte Meldungen werden von einer sachverständigen Person und der Lebensmittelüberwachungskommission, in der verschiedene Experten, Ärzte sowie Angehörige der Gesundheitsberufe vertreten sind, geprüft. Ihr Hauptziel ist es, die Zuordnung zu bewerten, d. h. festzustellen, ob die aufgetretenen unerwünschten Wirkungen tatsächlich mit dem Verzehr des in Verdacht stehenden Produkts in Zusammenhang stehen.
Je nachdem, wie das Ergebnis der Prüfung ausfällt, welche unerwünschten Wirkungen festgestellt wurden und wie viele Fälle gemeldet wurden, kann der FÖD Volksgesundheit festlegen, ob eine Sicherheitsstudie zu einem bestimmten Inhaltsstoff erforderlich ist und ob Maßnahmen zu einem Produkt oder einem Inhaltsstoff ergriffen werden müssen, um die Sicherheit der auf dem belgischen Markt angebotenen Produkte zu gewährleisten.
Alle in der Meldung von unerwünschten Wirkungen übermittelten Informationen werden vertraulich behandelt. Der meldenden Person dürfen keine Informationen über die Verfolgung des Falls übermittelt werden.
Einige Tipps für einen sichereren Konsum:
- Nahrungsergänzungsmittel sind keine Arzneimittel und dienen nicht der Vorbeugung oder Behandlung von Krankheiten. Wenn Sie krank sind, gehen Sie zu Ihrem Arzt. Diese sollten auch nicht als Ersatz für eine medizinische Behandlung verwendet werden.
- Seien Sie misstrauisch gegenüber Wundermitteln und Werbung, die uns weismachen wollen, dass ein Nahrungsergänzungsmittel oder ein anderes Lebensmittelprodukt eine Krankheit heilen oder einer Krankheit vorbeugen kann.
- Lassen Sie sich von Ihrem Arzt oder Ihrer Ärztin beraten.
- Beachten Sie die Menge, die Anwendungsbedingungen, die Empfehlungen und die Warnhinweise auf dem Etikett oder Beipackzettel.
- Seien Sie vorsichtig, wenn Sie ein Nahrungsergänzungsmittel mit Medikamenten oder anderen Nahrungsergänzungsmitteln kombinieren. Im Zweifelsfall wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Ihre Ärztin oder eine Apotheke.
- Von einer längeren und wiederholten Einnahme ist abzuraten.
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Nahrungsergänzungsmittel oder andere Lebensmittel sollten Sie nicht aus dem Ausland über das Internet kaufen.
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