Begasungen sind Behandlungen zur Vernichtung von Ungeziefer, Insekten oder anderen schädlichen Tieren (beispielsweise Ratten), indem sie dem Rauch oder den Dämpfen chemischer Substanzen ausgesetzt werden.

Vor allem Container werden begast. Sie können sowohl Lebensmittel (beispielsweise Bananen), als auch andere Produkte (Holzladungen) enthalten.

Eine Begasung besteht aus drei Schritten: Einleiten des Gases, Lüften und Freisetzung. Nach der Begasung wird eine Bescheinigung ausgestellt.

Diese Begasung darf nur mit anerkannten Pflanzenschutzprodukten oder zugelassenen Bioziden von zugelassenen Unternehmen durchgeführt werden, die die Begasungen vorab der Föderalen Umweltinspektion melden müssen. Begasungen werden unter Aufsicht eines zugelassenen Benutzers durchgeführt.

Die Kontrollen erfolgen hauptsächlich in Häfen, an den Terminals von Transportunternehmen oder Firmen, die Schiffe entladen, aber auch in Tischlereien und landwirtschaftlichen Betrieben.

2019 wurden vor allem Kontrollen der Container in den Häfen von Antwerpen, Zeebrügge und Gent vorgenommen.

Die Föderale Umweltinspektion ist gemäß dem Königlichen Erlass vom 14. Januar 1992 über Begasungen (FR Version und NL Version) befugt, diese Kontrollen durchzuführen.