Maßnahmen zur Verringerung der mit dem Alkoholkonsum verbundenen Schäden: Gesundheitswarnungen im Marketing, Heraufsetzung des Alters für den ersten Alkoholkonsum und Mindestpreise für Alkohol


Jeder Tropfen Alkohol erhöht das Risiko für schwere Krankheiten. Doch die Öffentlichkeit ist sich dieser Risiken weitgehend nicht bewusst. Die Alkoholindustrie investiert viel in die Romantisierung des Alkoholkonsums und fördert so die gesellschaftliche Akzeptanz. Vor allem bei jungen Menschen, die ohnehin von Natur aus anfälliger sind, sind die Auswirkungen groß. Um den Schaden des Alkohols zu verringern, gibt der Hohe Gesundheitsrat folgende Empfehlungen:

  1. Marketing und Werbung für Alkohol verbieten und in der Zwischenzeit zeitlich befristete Regeln aufstellen, wie oft, wo und welche Botschaften erlaubt sind

  2. Korrekte Warnhinweise und klare Informationen auf dem Etikett vorschreiben

  3. Hebe das Mindestalter für alle alkoholischen Getränke auf 18 Jahre an

  4. Einführung eines Mindestpreises pro Alkoholeinheit

Der neue Gesetzentwurf, der Anfang des Monats im Repräsentantenhaus verabschiedet wurde, geht dem Hohen Gesundheitsrat nicht weit genug. Die Wirksamkeit dieser Maßnahmen ist wissenschaftlich erwiesen und wird der gesamten Gesellschaft zugutekommen.


Leider nur in französischer und niederländischer Sprache verfügbar.