Alterias: Alternativen zu invasiven Pflanzen

AlterIAS (ALTERnatives to Invasive Alien Species) (www.alterias.be) ist ein LIFE+-Projekt, das sich insbesondere dem Gartenbau- und Zierpflanzensektor widmet.

Geplant ist eine Reihe von Sensibilisierungskampagnen und Maßnahmen zur Einschränkung der absichtlichen Verbreitung von invasiven (bzw. invasiven gebietsfremden) Pflanzen in Gärten, Parks, Zierteichen, Grünflächen und an Straßenrändern. Diese Orte stellen die Ausgangspunkte für deren Verbreitung dar.

Es handelt sich um ein Projekt zum Erhalt der Biodiversität, das sich zum Ziel gesetzt hat, die Einstellung des Gartenbausektors weitgehend zu verändern:

1. Berufsgärtner: Hersteller und Lieferanten von Zierpflanzen, Bewirtschafter von Grünflächen (die wichtigsten öffentlichen Einrichtungen oder privaten Betriebe, die mit dem Anlegen von Pflanzungen betraut sind.)
2. Hobbygärtner
3. Gartenbauschulen

Ziel dieses LIFE+-Projekts ist die Ausarbeitung eines Verhaltenskodexes mithilfe des Gartenbausektors, der konkrete Maßnahmen für die Einschränkung der absichtlichen Einführung dieser Pflanzen festlegt (z.B. indem invasive Pflanzen in den Katalogen der Gärtnereien durch alternative Pflanzen ersetzt werden).

Das Projekt erstreckt sich über ganz Belgien.

Es steht unter der Leitung der Unité Biodiversité & Paysage der Universität Lüttich, Gembloux Agro Bio Tech, in Zusammenarbeit mit dem Centre Technique Horticole de Gembloux, dem Proefcentrum voor Sierteelt de Destelbergen und dem FÖD Volksgesundheit, Sicherheit der Nahrungsmittelkette und Umwelt. Es wird von der Europäischen Kommission (im Rahmen des LIFE+-Projekts) und den regionalen Umweltverwaltungen Belgiens mitfinanziert.