Ein Tag am Meer?

Sommer, Sonne, Meer: für viele von uns ist das Genuss pur. Das lässt sich am Strom der Touristen ablesen, die bei den ersten Sonnenstrahlen an die Küste strömen. Tourismus und Aufenthalt an der Küste sind ein wichtiger wirtschaftlicher Faktor und befinden sich weiter in Entwicklung.

Was machen wir heute?

Ob am Strand oder im Wasser, es gibt Freizeitaktivitäten für jeden Geschmack: Segeln, Sonnenbaden, Sport, Spiel ... Viele andere Aktivitäten werden am Strand und in der Umgebung angeboten, vor allem im Sommer.
Auch das Sportfischen ist von Bedeutung.  Dafür braucht es keine Genehmigung, da der Fang nicht für den Verkauf bestimmt ist. Im Gegensatz dazu ist das Freizeitfischen mit Stellnetzen verboten (die Netze werden am Meeresboden befestigt, fangen aber nicht nur Fische, sondern auch Vögel und Schweinswale).

Ist das für alle positiv?

Leider bringen Tourismus und Freizeitaktivitäten eine Menge Probleme, mit sich, sowohl an Land als auch für die Meeresumwelt:

• Strände und Jachthäfen sind durch Müll verunreinigt, der nicht nur hässlich aussieht, sondern sich oft im Meer wiederfindet. Das ist für die Tiere, die dort leben, nicht ungefährlich.
• geschützte Arten werden gestört: In den in Strandnähe aufgestellten Stellnetzen können sich Schweinswale verfangen. Die Ruhe der Seehunde wird durch Touristen gestört, die sich zu weit nähern. Bestimmte Seevögel reagieren sehr empfindlich auf die Störungen, die durch Sportarten wie Jetski, Kitesurf und Motorbootrennen entstehen.

Was ist zu tun?

• Die gesetzlichen Bestimmungen, die bestimmte Freizeitaktivitäten verbieten, müssen eingehalten werden, wie Sportfischerei und Bootsrennen in Gebieten, die zu bestimmten Jahreszeiten relevant sind, wie die Richtlinie "Vögel" bestimmt, usw.
• Vorab ist zu prüfen, ob bestimmte Aktivitäten Beeinträchtigungen darstellen oder nicht: bestimmte Aktivitäten innerhalb oder in der Nähe geschützter Meeresbereiche erfordern eine günstige Beurteilung.
• Es muss eine integrierte Verwaltung der Küste und des Meeres eingerichtet werden: der Meeresumweltdienst ist gemeinsam mit der flämischen Region einer der Partner des Koordinierungszentrums für das integrierte Management des Küstengebiets.