Planung der Meeresumwelt

In und an unserer Nordsee finden viele Aktivitäten auf eher begrenztem Raum statt, wie z.B. grüne Energie, Naturschutz, Schifffahrt, Fischerei und Sandgewinnung. Ein Meeres-Raumordnungsplan (MRP) ist daher notwendig, um die verschiedenen Interessen (wirtschaftliche, ökologische und soziale) miteinander in Einklang zu bringen und jeder Aktivität einen Platz in der Nordsee zu geben.

Der erste Meeresraumplan wurde von der Abteilung für Meeresumwelt im Auftrag des Nordseeministers für den Zeitraum 2014-2020 erstellt. Belgien war somit ein Vorreiter in Europa und sogar in der Welt. Der Plan läuft immer über einen Zeitraum von sechs Jahren. Für den neuen Zyklus (2020-2026) ist sie am 20. März 2020 in Kraft getreten.

Eine zusammenfassende Broschüre für den Meeresraumplan

Die Broschüre 'Something is moving at sea. The Marine Spatial Plan 2020-2026’ gibt auf der Grundlage spezifischer Karten einen schönen Überblick über die wichtigsten Aktivitäten in unserer Nordsee. Sie können Ihr Wissen auch mit einem kurzen Quiz testen.

Bestellen Sie hier die kostenlose Broschüre (auf Englisch oder Französisch).

Wie ist der Meeresraumplan zustande gekommen?

Der Meeres-Raumordnungsplan hat eine große Wirkung und ist daher in enger Zusammenarbeit mit allen Beteiligten entstanden. In zwei Konsultationsrunden reichten NGOs, Unternehmen, Regierungsstellen, Interessengruppen und Bürger ihre Vorschläge und Kommentare ein. Auch der Nachhaltigkeitsaspekt erhielt zusätzliche Aufmerksamkeit, zum Beispiel durch die Strategische Umweltverträglichkeitsprüfung (SUP). Nachdem die Beiträge bearbeitet worden waren, wurde das neue MRP am 22. Mai 2019 vom König unterzeichnet. 

Weitere Informationen über die öffentliche Konsultation finden Sie unter www.consult-environment.be.

Was steht im Meeresraumplan?

Der Meeresraumplan besteht aus den folgenden Teilen: