BelPEP ist eine multidisziplinäre Plattform, die den angemessenen Gebrauch von psychoaktiven Medikamenten (einschließlich Schlaf- und Beruhigungsmitteln, Antidepressiva und Antipsychotika) fördern soll. 

In Belgien werden derzeit viele psychoaktive Medikamente verschrieben. Untersuchungen zeigen jedoch, dass dies nicht immer korrekt geschieht. So werden manche Patienten mit Medikamenten behandelt, obwohl eine nicht-medikamentöse Alternative möglich ist. Andere Patienten erhalten keine Medikamente, obwohl dies für eine optimale Behandlung notwendig ist. Da der falsche Gebrauch solcher Medikamente viele Risiken birgt und sie zudem schnell abhängig machen, sollten sie nicht zu schnell oder zu lange verschrieben oder eingenommen werden. Außerdem sollten nach Möglichkeit nicht-medikamentöse Alternativen bevorzugt werden. 

Die BelPEP-Plattform besteht aus drei Arbeitsgruppen (Angemessener Gebrauch von Psychostimulanzien bei Jugendlichen / Angemessener Gebrauch von psychoaktiven Medikamenten bei nicht-institutionalisierten Erwachsenen / Angemessener Gebrauch von psychoaktiven Medikamenten bei institutionalisierten älteren Menschen). Der Koordinierungsausschuss ist für die Gesamtkoordination zuständig und sorgt für Kohärenz und die Definition einer globalen Vision. 

2014 wurde ein allgemeines Visionspapier erstellt, in dem die Geschichte, der Status der Plattform, der Kontext, die verschiedenen Probleme und Prioritäten dargelegt werden. Darüber hinaus wurden die Arbeitsgruppen im Jahr 2014 beauftragt, einen Aktionsplan zu erstellen. Ziel dieser Aktionspläne ist es, die verschiedenen Maßnahmen aufzulisten, die in Betracht gezogen werden können, um den angemessenen Gebrauch von psychoaktiven Medikamenten in Belgien zu fördern. 

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Caroline Theisen
Medewerker Cel Drugs

FOD Volksgezondheid, Veiligheid van de Voedselketen en Leefmilieu
Galileelaan, 5/2
1210 Brussel
Tel.: 02/524.86.15