Asbest ist ein natürliches Fasermaterial mit hochtoxischer Wirkung. Deshalb ist es seit mehreren Jahren verboten. Dennoch ist es aufgrund seines Erfolgs in den vergangenen Jahrzehnten vor allem im Bauwesen in verschiedenen Formen immer noch in unserer Umwelt präsent und stellt eine Gefahr für die Gesundheit der Bürger und der Arbeiter dar.

Asbest ist gesundheitsgefährdend

Alle Formen von Asbest sind als für den Menschen krebserregend eingestuft nach Verordnung (EG) Nr. 1272/2008, geläufig als CLP-Verordnung (von Englisch: Classification, Labelling, Packaging). 
Asbestfasern bestehen aus sehr feinen und sehr zerbrechlichen Fasern. Werden sie eingeatmet, können sie sich in den Lungen ablagern und Krankheiten hervorrufen. Diese können erst 30 oder 40 Jahre nach der Exposition gegenüber Asbeststaub auftreten.

Asbest wurde in zahlreichen Branchen des Bauwesens eingesetzt.

Asbest findet sich in bestimmten Baumaterialien und -produkten sowie in einigen Verbrauchsgütern. Ein Material, das sich in einem guten Zustand befindet und Asbest enthält, ist an sich nicht gefährlich. Die Gefahr entsteht durch Verteilung der feinen Asbestfasern in der Raumluft und das Einatmen, zum Beispiel durch Abrieb, besonderen Arbeiten an Material und Erzeugnissen (Bohren, Sägen, ...) oder auch beim Ersetzen oder Entfernen. Vorsichtsmaßnahmen sind bei Ihren Arbeiten daher unumgänglich. Gut zu wissen: Asbestsanierung und der Umgang mit asbesthaltigen Abfällen dürfen nicht irgendwie erfolgen!

Sie möchten mehr über Asbest wissen und wie Sie es erkennen? Ihre Region erteilt Ihnen weitere Auskünfte:
• Brüssel-Hauptstadt:Webseite
• Wallonie: Broschüre „L’amiante dans et autour de la maison“
• Flandern: Broschüre „Asbest in en om het huis”